Der misslungene Patronum
Vorwort: Dies ist eine Geschichte von mir, die während der Sommerferien handelt.
Alle Charaktere gehören JKR.
Es war ein Tag wie jeder andere im Lingusterweg.
Die Einen mähten ihren Rasen, die anderen führten ihre Hunde aus
Und die Dursleys grillten vergnügt im Garten, nur Harry nicht.
Er lag auf seinem Bett und las in seinem Schulbuch „Geschichte der Zauberei“
Was er, wie immer still und heimlich, auf dem Versteck von Onkel Vernon holte.
Wieder mal blieben die Schüler aus Hogwarts über die Ferien nicht verschont und
Mussten Berge von Hausaufgaben erledigen, wie zum Beispiel der Aufsatz
„ Wie erkennt man einen Werwolf? “. Harry musste gleich an Professor Lupin
denken und wie leicht dieser Aufsatz wäre wenn er ihn fragen könnte. Aber nein,
Harry saß inmitten von Muggeln und noch schlimmer, bei den Duddy’s wie er sie
immer zu nennen pflegte, fest. Nach stundenlangen durchblättern des Buches lag
Harry es trotzig beiseite und begann darüber nachzudenken, ob er nicht einfach
Onkel Vernon fragen könnte, dass er einfach seine Sachen packt und auszieht.
Das wäre wohl für Beider Seiten besser. Gesagt getan. Harry lief raus in den Garten
Auf Onkel Vernon zu und machte ihm den Vorschlag.
„Was? Das wäre doch zu schön um wahr zu sein das wir dich endlich loswürden!“
sagte Vernon mit Hämischen Grinsen im Gesicht.
„Warum denn nicht? Dann wärt ihr mich los, und ich…“ Harry verschluckte sich.
„ ..Und ich würde euch auch nie wieder unter die Augen treten!“
natürlich wollte er sagen dass er dann auch Ruhe vor ihnen hätte
aber dass wäre nicht so gut für Harry ausgegangen.
Onkel Vernon runzelte die Stirn und fragte:
„ Und wohin willst du bitteschön ziehen?
Unter einem Brückenbogen?“
und wieder kam das Grinsen von Vernon zum Vorschein.
„ Ich könnte zu meinen Paten ziehen, weit, weit weg von euch.“ Sagte Harry.
Sein Onkel ging rüber zu Petunia, redete kurz mit ihr und kam zurück:
„ Dann pack deine Sachen und schick dieses Federvieh zu deinem Paten damit er weiß dass er dich abholen kann! Und wehe er kommt nicht!“
Onkel Vernon zeigte mit seinem massigen Fingern auf Harry’s Fenster was wohl soviel wie „Hau endlich ab!“ bedeuten sollte.
Harry eilte los, schrieb ein kurzen Brief und schickte seine Eule Hedwig die vergnügt im Käfig mit einer Spielmaus spielte los und packte seine Sachen. In der Zwichenzeit schloss Onkel Vernon den Schrank auf wo Harrys Sachen lagen. Harry ging zu den Schrank, holte alles aus und stopfte alles in seinen größten Koffer. Als Hedwig zurück kam war es schon Abend. Harry las Onkel Vernon den Brief vor:
„ Lieber Harry,
Schnuffel ist leider zurzeit nicht anwesend deshalb öffnete ich den Brief und antworte dir nun.
Sobald ich mich vergewissert habe dass du den Brief bekommen hast, werde ich mich auf den Weg zu dir machen und dich abholen. Wir werden dann per Flohpulver abreisen.
LG, Moony“
Harry bemerkte auf dem Brief, zwei Kästchen mit jeweils „Ja“ und „Nein“ .
Harry nahm schnell einen Stift und strich „Ja“ an. Es dauerte keine 5 Minuten da
Sprang Professor Lupin schon aus den Kamin. Sein Gesicht und seine Kleidung voller Ruß stand er der kreidebleichen Petunia gegenüber und stellte sich vor: „ Guten Abend, ich bin Professor Lupin, Harrys Lehrer. Ich bin hier um den Jungen abzuholen.“
Kaum hatte Lupin das gesagt stürmte Harry schon auf ihn los und drückte ihn zur Begrüßung.
Lupin tat es ihm gleich. „Schön dass es dir gut geht Harry.“ Sagte Lupin.
„Ja, mir geht’s wunderbar! Endlich bin ich raus aus diesem Kaff!“
Dieser Satz beantwortete Lupin nur mit einem gequälten Lächen. „ Harry, ja ich nehme dich mit aber..“ Lupin holte tief Luft „ ..Ich kann dir nur oft genug sagen dass du hier besser aufgehoben bist.“
Harry musste sich ein lachen verkneifen und holte seine Sachen. Die beiden gingen so wie Lupin gekommen war zurück. Dass das Wohnzimmer nun voller Ruß war und Tante Petunia noch immer vor Schreck kreidebleich da stand interessierte anscheinend keinen.
Im neuen Zuhause angekommen machte sich Harry gleich auf Erkundungstour.
Schnell bemerkte er dass der Hauself Kreacher fehlte. Als Harry Lupin fragte wieso, berichtete Lupin ihn er habe Kreacher freigelassen und dieser sei anscheinend über zu Voldemord. Harrys Miene verdunkelte sich, und was ist wenn der Giftzwerg diesen Ort hier verrät? Lupin lächelte kurz und sagte: „ Nun, ich wüsste nicht das es ein Gegenzauber für den Vergessenszauber gibt.“ Bei dem Satz musste Harry unweigerlich lachen und Prof. Lupin tat es ihm gleich. Am späteren Abend kam auch Sirius anscheinend von einem Beutezug beim
Hotdog Stand zurück und sprang im Dreieck vor Freude als er Harry sah.
Die ersten 3 Wochen der Sommerferien gingen wie im Flug vorüber. Aber eines Abends
Bekam Lupin einen Brief in dem stand:
„Lieber Lupin,
Ich freue mich zwar dass es Harry gut geht bei euch, hätte aber lieber gewollt das er
Bei den Dursleys bleibt. Mein Brief an Petunia war anscheinend vergebens.
Aber deswegen schreibe ich dir nicht. Es geht darum, dass Greyback wieder nach neuen
Anhängern sucht was wir natürlich verhindern müssen! Deshalb bitte ich dich nach
Korsika zu reisen und den dort lebenden Werwölfen überreden sich uns anzuschließen.
Wenn du magst, kannst du jemanden mitnehmen aber ich bitte dich, dass du vorsichtig
Bist.
Mit freundlichen Grüßen, A.D.“
Lupin betrachtete einige Minuten den Brief, sah dann zu Sirius und Harry.
Die beiden spielten gerade Zauberschach als sie von Lupin gefragt wurden wer mitkäme.
„Ich bin noch nicht ganz mit meinen Auftrag fertig, nimm Harry! Seine Zauberkenntnisse sind hervorragend!“ Sirius setze Harry Schach-Matt. Lupin schaute rüber zu Harry und
sagte: „ Pack ein paar Sachen ein und schnapp dir dein Zauberstab, jetzt lernst du mal etwas
über das Leben eines Werwolfes kennen.“ Harry tat wie ihm geheißen.
…
In Korsika angekommen machten sich die beiden gleich auf den weg.
Erste Station war Porto Evista, ein wunderschöner Ort nahe der Küste.
Sie mussten nicht lange wandern um einen Werwolf zu finden.
Sein Name war Miguel Vinjilad und lebte als Fischer nahe dem Strand in einer Hütte.
Er war ein kräftig Gebauter, kurzhaariger und schäbig Gekleideter Mann mittleren Alters.
Sie redeten den ganzen Tag mit dem Fischer bis dieser einwilligte. Bei dem Gespräch
Berührte er oft seinen rechten Arm über den ein Verband gelegt war und machte eine ernste Miene. Miguel fragte die beiden am späten Abend ob sie nicht bei ihm übernachten wollen.
Prof. Lupin und Harry bedankten sich und begaben sich in Richtung Gästezimmer.
Mitten in der Nacht hörten sie ein seltsames und lautes Geräusch. Beide erschraken und
Saßen kerzengerade im Bett. Als sie raus gingen um zu gucken wer oder was das Geräusch verursacht hatte sahen sie den Fischer. Der Fischer stand nur knappe 2 Meter von ihnen entfernt und grinste die beiden hämisch an: „Na, gut geschlafen? Ich hoffe doch denn nun
Werdet ihr vernichtet!“ Lupin und Harry zückten schnell den Zauberstab und entwaffneten den Fischer. Dabei fiel der Verband ab und nun war deutlich das Mal der Todesser zu erkennen. Ehe sich Harry und Lupin versahen waren sie von Demetoren umzingelt die immer nähe auf sie zurückten. Man hörte nur noch ein Canon aus Expecto Patronum! und wieder
Expecto Patronum! Rücken an Rücken, umzingelt von Demetoren zauberten Harry und Prof. Lupin ihre Patronum hervor – doch vergebens, die Patronum versplitterten förmlich an den Demetoren. Da war Professor Lupin klar was abging. Er zückte noch mal seinen Zauberstab und schrie Lumos! . Ein grelles Licht erschien und die Dementoren lösten sich in Rauch auf. Auch der Fischer war verschwunden.
„Was war das? Was ist passiert? Warum halfen unsere Patronum nicht?“ Harry war fassungslos und außer Atem.
„ Harry, das waren Irrlichter, kleine Dämonen. Dieser vermeintliche Auftrag war ein Ablenkungsmanöver.“ Lupin brachte wieder sein gequältes Lächeln hervor.
„Warum denn das? Was sollte das bringen?“ Doch ehe Lupin antworten konnte stand schon
Dumbledore vor den beiden. „Das war ein Test, ich wusste Lupin würde ohne zu zögern dich fragen ob du mitkommst Harry. Sirius war natürlich eingeweiht. Ihr beide habt bewiesen dass ihr gut als Team zusammenarbeiten könnt und deshalb möchte ich, das ihr auch in Zukunft
Die Missionen zusammen ausführt.“ Dumbledore lächelte die beiden an.
„Ahja, na toll..“ Lupin seufzte „ Und davür hab ich mein Date mit Tonks absagen müssen?“
Harry konnte sich sein lachen nicht verkneifen: „ Aha, ich bin es dir also nicht wert gewesen?“ „Ähm doch… nur…“ Lupin musste jetzt auch lachen und Dumbledore tat es den beiden gleich.
…
Wieder im Grimmauldplatz 12 angekommen fragte Harry Lupin nach 2 Partien Zauberschach und Snape Explodiert. „ Professor? Ich muss einen Aufsatz darüber schreiben wie man Werwölfe erkennt, könnten sie mir da weiterhelfen?“ Harry fragte so vorsichtig wie er konnte.
„ Hm.. weißt du Harry, diese Frage wurde mir damals in der Abschlussprüfung in Hogwarts gestellt.“ Lupin runzelte die Stirn.
„Echt? Und was haben sie geantwortet?“ Harry wurde immer neugieriger.
„ Frage: Wie erkent man einen Werwolf? .. Antwort: Erstens, Er sitzt auf meinem Stuhl.
Zweitens, Er trägt meine Klamotten. Drittens, Sein Name ist Remus Lupin.“
~Ende~